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  • AutorenbildSandra Künzler

Warum es einen wesentlichen Unterschied gibt zwischen "Ja" und "Nein"

Der ultimative Produktivitäts-Hack ist das Neinsagen. Etwas nicht zu tun, ist immer schneller, als es zu tun. Es gibt zum Beispiel kein Meeting, das schneller geht, als gar kein Meeting zu haben. Das bedeutet nicht, dass du an keinem Meeting teilnehmen solltest, dennoch sagen wir zu schnell "Ja" zu Dingen, die eigentlich nicht nötig sind oder die wir gar nicht wollen!


Wie oft ist es dir schon passiert, dass du voreilig "Ja" zu etwas gesagt hast, was dich hinterher gestresst hat, weil du zu viele Dinge auf deiner To-do-Liste stehen hattest?


Es ist klar, dass ein "Nein"viele Vorteile hat: Du bist produktiver, deine Bedürfnisse werden eher erfüllt, deine Selbstachtung steigt, denn du bleibst dir treu, und du hast mehr Zeit um dich zu erholen, damit du am nächsten Tag wieder voll leistungsfähig bist.

Ein "Nein" ist ein "Ja" zu dir selbst!


Aber warum sagen wir so oft "Ja"?


Wir stimmen vielen Anfragen und Bitten zu, weil wir nicht als unhöflich, arrogant oder nicht hilfsbereit angesehen werden wollen. Wir gehen Konflikten aus dem Weg, vermeiden Schuldgefühle, und denken wir machen uns beliebt!

Gerade auch bei nahestehenden Menschen fällt es uns oft schwer, "Nein" zu sagen, denn wir mögen sie und möchten sie unterstützen.


Zwei Worte mit unterschiedlichem Stellenwert


Die Worte "Ja" und "Nein" werden so oft miteinander verglichen, dass man das Gefühl hat, sie hätten im Gespräch den gleichen Stellenwert. In Wirklichkeit sind sie nicht nur von der Bedeutung her gegensätzlich, sondern auch in Bezug auf das persönliche Engagement von völlig unterschiedlicher Tragweite. Wenn du nein sagst, sagst du nur zu einer Option nein. Wenn du hingegen ja sagst, sagst du gleichzeitig nein zu einer ganzen Reihe Optionen, die du in dieser Zeit hättest machen können.


"Nein" zu sagen wird manchmal als ein Luxus angesehen, den sich nur die Erfolgreichen leisten können. Und es ist wahr, es ist einfacher, Gelegenheiten abzulehnen, wenn man auf das Sicherheitsnetz von Macht, Geld und Ansehen zurückgreifen kann. Aber es stimmt auch, dass Neinsagen nicht nur ein Privileg ist, das den Erfolgreichen unter uns vorbehalten ist. Es ist auch eine Strategie, die dir helfen kann, erfolgreicher zu werden.


"Nein" zu sagen ist eine wichtige Fähigkeit, die man in jeder Phase seiner Karriere weiterentwickeln sollte, um sich nicht zu verzetteln!

Es geht darum nein zu Ablenkungen zu sagen, die dich deinen Zielen nicht näher bringen.


Neinsagen braucht Übung, Mut und Geduld!


Anfänglich kann es schwierig sein, weil du dir Sorgen machst, wie andere darauf reagieren werden. Vielleicht wird dein Umfeld erstmal überrascht sein, weil sie ein "Nein" einfach nicht gewohnt sind, und dich als egoistisch erachten. Mit solchen Reaktionen gilt es leben zu lernen! Denn auch wenn der Anfang schwierig ist – für ein selbstbestimmteres Leben lohnt es sich, solche Reaktionen in Kauf zu nehmen.

Je mehr Selbstvertrauen und Selbstachtung du hast, umso kleiner die Angst vor Ablehnung und Zurückweisung.


Auch am Anfang eines Projektes oder deiner Karriere kann es oft schwierig sein, zu entscheiden, wo es sich lohnt ja zu sagen, damit Aufwand und Ertrag stimmen, und du nicht den Fokus verlierst.

Vielleicht kennst du die bekannte "Hell Yeah or No"Methode von Derek Sivers. Wenn jemand dich bittet, etwas zu tun, und deine erste Reaktion ist "Hell Yeah!", dann tu es. Wenn es dich nicht begeistert, sag nein.


Was hilft um "Nein" zu sagen?


  1. Lass dich nicht überrumpeln und sag voreilig "Ja".

  2. Selbstachtung ist der Schlüssel! Mit einer starken Selbstachtung wirst du weniger Angst vor Zurückweisungen haben.

  3. Erlaube dir egoistisch zu sein! In jedem von uns steckt ein kleiner Egoist und das ist völlig okay! Wenn du etwas gibst, bekommst du auch wieder etwas, das ist das Prinzip von Geben und Nehmen. Daher ist es völlig normal etwas zu nehmen!

  4. Sprich Klartext und vermeide Notlügen, denn sie haben ihren Preis! Man verstrickt sich nur allzu leicht darin und sie fördern das schlechte Gewissen!

  5. Geduld - bleib dran, ein "Nein" ist eher ungewohnt und unser Gehirn mag keine Veränderungen! Je geübter du nein sagst, je einfacher wird es dir fallen!

Nein bringt dich auf einen selbstbestimmten, stressfreien, zufriedenen Lebensweg! Mit einem "Nein" sparst du auch Zeit, denn du kannst du darüber entscheiden, wie du diese "gewonnene" Zeit nutzen möchtest.


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