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  • AutorenbildSandra Künzler

Dein Kopf entscheidet über deinen Erfolg


Sport ist nicht nur physisch fordernd, sondern ist ein komplexes Zusammenspiel aus körperlichen und mentalen Komponenten. Die Fähigkeit, den eigenen Geist zu beherrschen und zu stärken und konstruktive Selbstgespräche zu führen, ist entscheidend für sportliche Höchstleistungen. In diesem Blogartikel werden wir die bedeutende Rolle des mentalen Trainings im Sport beleuchten, um zu verstehen, wie es Athleten helfen kann, über ihre Grenzen hinauszuwachsen und ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Wir werden nicht nur die Grundlagen des mentalen Trainings erkunden, sondern auch die Vorteile für Sportler aller Altersgruppen aufzeigen und Parallelen zwischen mentaler Stärke im Sport und im Geschäftsleben ziehen. Als Führungskraft wirst du erfahren, was du von Athleten für deinen Business Alltag lernen kannst.


Mentales Training im Sport bezieht sich auf gezielte mentale Übungen und Techniken, die entwickelt wurden, um die psychologische Widerstandsfähigkeit, Selbstkontrolle, Konzentration und Entschlossenheit von Sportlern zu verbessern. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz, der die emotionale und mentale Seite des Athleten anspricht und ihn darauf vorbereitet, mit den Herausforderungen im Wettkampf umzugehen.


Was beinhaltet Mentales Training im Sport?


✳️ Visualisierung - ein hochwirksames Tool:

Sportler stellen sich vor, wie sie ihre Leistung in allen Details erfolgreich abrufen. Dabei geht es nicht nur um die bildliche Vorstellung sondern auch das Einbeziehen aller fünf Sinneskanäle. Diese Technik hilft, Selbstvertrauen aufzubauen, Handlungsmuster abzuspeichern und den Fokus zu schärfen.


✳️ Affirmationen:

Positive Aussagen werden wiederholt, um das Selbstvertrauen zu stärken und negative Gedanken zu überwinden.


✳️ Atemkontrolle und Entspannung:

Durch bewusste Atemübungen lernen Athleten, ihre Nervosität zu kontrollieren und sich zu entspannen, um einen kühlen Kopf zu behalten. Ebenso helfen energetisierende Aemtechniken sich zu pushen, aufmerksam und konzentriert zu sein.


✳️ Konzentrationstraining:

Sportler üben, ihre Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu lenken und Ablenkungen auszublenden. Es geht darum absolut präsent zu sein.


✳️ Stressbewältigung:

Techniken zur Stressreduktion helfen Sportlern, auch in herausfordernden Situationen ruhig zu bleiben und klug zu handeln.


✳️ Versagensängste überwinden:

Negative Glaubenssätze, die häufig unbewusst ablaufen, hindern uns daran auch im Wettkampf die beste Leistung abzurufen. Im Coaching arbeiten wir an diesen negativen Sätzen und Mustern, ersetzen sie mit positiven und konstruktiven Gedanken und speichern sie in deinem Unterbewusstsein ab.


Vorteile des Mentalen Trainings im Sport


1. Steigerung des Selbstvertrauens:

Mentales Training hilft Athleten, an ihre Fähigkeiten zu glauben und sich selbst herauszufordern um zu wachsen.


2. Verbesserte Konzentration:

Sportler lernen, sich auf das Spiel zu fokussieren und störende Gedanken und externe Einflüsse auszuschalten.


3. Positiver Umgang mit Stress:

Durch den Umgang mit Druck und Stress entwickeln Sportler eine bessere Stressbewältigungsfähigkeit. Stress kann auch etwas Positives haben, indem du Stress eine andere Bedeutung gibst, lernst du wie du Stress für dich nutzen kannst, als dich davon ausbremsen zu lassen.


4. Gesteigerte Motivation:

Mentales Training kann die intrinsische Motivation fördern, indem es Athleten hilft, ihre persönlichen Ziele zu erkennen und zu verfolgen. Im Sport gibt es immer wieder Rückschläge und Hindernisse, die ein mental starker Athlet viel besser überwinden kann.


5. Leistungsverbesserung:

Mentales Training ermöglicht es Sportlern, ihre Leistung auf dem Spielfeld oder der Wettkampfarena zu steigern und ihr volles Potenzial abzurufen.


6. Verletzungsprävention und -bewältigung:

Mentale Stärke kann helfen, das Vertrauen nach einer Verletzung zurückzugewinnen und Athleten dazu zu befähigen, sich schneller zu erholen um wieder in den Sport einzusteigen.


7. Mentale Blockaden erkennen und überwinden:

Jeder Athlet hat seine eigenen Grenzen und Blockaden, sei es Selbstzweifel, Angst vor Misserfolg oder mangelndes Selbstvertrauen. Mentales Training hilft dabei, diese Limitierungen zu erkennen und Strategien zu entwickeln, um sie zu überwinden. Indem sie sich diesen Herausforderungen stellen, können Sportler ihre mentalen Grenzen erweitern und zu neuen Höchstleistungen gelangen.


Warum gerade junge Nachwuchssportler von mentaler Stärke profitieren können


Mentale Stärke ist nicht nur für erfahrene Profis, sondern auch für junge Nachwuchssportler von entscheidender Bedeutung. Sie ermöglicht es jungen Athleten, eine solide Grundlage für ihre sportliche Entwicklung zu schaffen, die sie in ihrer gesamten Karriere begleiten wird. Durch frühes mentales Training lernen sie, mit Misserfolgen umzugehen, sich auf ihre Ziele zu konzentrieren und ihr volles Potenzial zu entfalten. In jungen Jahren lernen Sportler viel schneller unerwünschte Muster loszulassen und durch konstruktive Strategien zu ersetzen.


Selbstreflexion als wichtiges Werkzeug zur Selbstregulation


Ein Schlüsselaspekt des mentalen Trainings ist die Selbstreflexion. Studien zeigen, dass Athleten, die sich intensiv mit sich, ihren Schwächen und Herausforderungen auseinandersetzen, eine gesteigerte Selbstwirksamkeit erleben, und eine signifikante Leistungsssteigerung erzielen.

In dem Athleten lernen, ihre eigenen Denkmuster, Überzeugungen und Emotionen zu erkennen und zu verstehen, können sie ihren mentalen Zustand besser regulieren. Die Fähigkeit zur Selbstreflexion ermöglicht es ihnen, limitierende Muster zu durchbrechen und den Lernprozess zu fördern. Regelmässiges Reflektieren der eigenen Leistung steigert das Verständnis für die eigenen Stärken und Schwächen und führt zu besseren Leistungen. Aus diesem Grund sind Selbstreflexionstechniken ein fixer Bestandteil in meinem mentalen Coaching. Der Athlet führt beispielsweise ein Tagebuch, welches in den gemeinsamen Coaching Sessions analysiert wird und daraus werden entsprechende Handlungsanweisungen abgeleitet.


Reframing


Reframing, d.h. die Bedeutung eines Ereignisses oder Verhaltens in einen neuen Rahmen zu setzen, ist eine wichtige Fähigkeit, die Athleten dabei unterstützt, belastende Situationen oder Rückschläge in einem neuen Licht zu sehen. Indem sie ihre Perspektive verändern, können sie Vorteile aus schwierigen Momenten ziehen.


Wenn ein Athlet in der Lage ist, eine Herausforderung zu reframen, lernt er, in Stresssituationen nicht nur Hindernisse zu sehen, sondern auch Chancen zur persönlichen Weiterentwicklung und Leistungssteigerung. Die Macht der Gedanken spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Indem Athleten ihre Denkmuster positiv beeinflussen und Stress nicht per se als Hemmnis, sondern als Motivator betrachten, können sie ihre emotionale Reaktion auf stressige Situationen kontrollieren. Indem sie beispielsweise Stress als einen natürlichen Teil des Wettkampfs annehmen und lernen, ihn als Energiequelle für Höchstleistungen zu nutzen, können Athleten ihre mentale Stärke aufbauen und herausfordernde Situationen mit Zuversicht und Entschlossenheit angehen. Reframing ermöglicht es ihnen, aus jeder Erfahrung zu lernen und gestärkt aus Rückschlägen hervorzugehen.


Die Rolle des Mentaltrainers


Der Mentaltrainer spielt eine entscheidende Rolle im mentalen Training der Sportler. Er ist der Experte, der Techniken und Strategien anbietet, um die mentale Stärke zu entwickeln und mentale Blockaden zu überwinden. Der Mentaltrainer unterstützt die Athleten dabei, ihre Gedanken zu verstehen und positive Denkmuster zu entwickeln. Er hilft auch bei der Bewältigung von Niederlagen und dem Aufbau von Selbstvertrauen.


7 wesentliche Erfolgsfaktoren, die Führungskräfte aus dem Sport übernehmen können



Es versteht sich von selbst, dass die Prinzipien der mentalen Stärke im Sport auch im Geschäftsleben greifen.


1. Mit Selbstreflexion, kann sich eine Führungskraft, genau so wie ein Sportler, weiterentwickeln, und seine Stärken und Schwächen identifizieren und gezielt daran arbeiten. Nur wenn ich mein eigenes Denken, Handeln und Fühlen verstehe, kann ich meine Emotionen und mein Verhalten regulieren. Selbstreflexion ist ein wichtiger Bestandteil um seine emotionale Intelligenz zu schulen.


2. Vision und Ziele sind ein fester Bestandteil im Business. Wer fähig ist die Vorstellungskraft zu entwickeln, sich selbst als erfolgreich zu sehen und entsprechende Ziele und Massnahmen definiert, wird erfolgreich sein und zu den Gewinnern gehören.


3. Selbstvertrauen stärken

Selbstvertrauen ist unumgänglich um die täglichen Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Wer als Führungskraft weiss, wie er gezielt an seinem Selbstvertrauen arbeiten kann, wird einen konstruktiven Weg finden um mit Problemen und Niederlagen umzugehen.


4. Mentale Blockaden

Hast du deine mentalen Limitierungen überwunden? Bist du frei von Selbstzweifeln und negativen Gedanken? Jeder Mensch hat Überzeugungen über sich und die Welt verinnerlicht, die seine Realität darstellen. Glaubensätze können negativ oder positiv geprägt sein. Negative Glaubenssätze hindern uns daran unsere Ziele zu erreichen und unser Potenzial zu nutzen. Glaubenssätze entstehen in der Kindheit und sind tief verwurzelt, sie zu identifizieren und zu ersetzen ist ohne externe Hilfe sehr schwierig. Deswegen geht es im Coaching sehr häufig darum, erstmal Limitierungen zu erkennen und zu transformieren.


5. Fokus und Konzentration

Wer in einem Büro arbeitet, geht im Durchschnitt 1500 x pro Woche ans Telefon und checkt 30 x pro Stunde seine Inbox. Die Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen liegt gerade noch bei 8 Sekunden. Es ist klar, dass man einen deutlichen Vorteil hat, wenn man gelernt hat, wie man seinen Fokus schärfen kann um konzentriert an einer Aufgabe zu bleiben. Seine Produktivität zu steigern und Fehler zu eliminieren, führen automatisch zu mehr Erfolg und Zeit, welche man bewusst und gezielt nutzen kann.


6. Stress Management

Unter Druck zu performen ist alltäglich im Business. Genau so wie Sportler stehen auch Führungskräfte täglich vor Herausforderungen und müssen ihre Ziele erreichen.


Laut der Stanford University in Kalifornien entstehen 95% aller Krankheiten durch Stress. Dauerstress macht krank, das Gehirn leidet und schrumpft, Depressionen und Burnout sind die Folgen von anhaltendem Stress. Herzkreislauferkrankungen werden begünstigt, Magen-Darm-Beschwerden treten vermehrt auf. Ebenso gilt Stress als grosser Risikofaktor für Diabetes und Demenz. Wer also regelmässig Entspannungstechniken anwendet und seinen Stress managen kann, wird nicht nur glücklicher und erfolgreicher sondern wird sich auch länger an einem gesunden Leben erfreuen.


7. Reframing - Ist dein Glas halbvoll oder halbleer?

Erfolgreiche Führungskräfte sehen Herausforderungen als Chancen, können sich selbst motivieren und machen trotz Rückschlägen weiter.


Reframing ist auch ein wichtiger Bestandteil der Fehlerkultur eines Unternehmens, aus Fehlern zu lernen, Prozesse, Produkte und Services zu überdenken und anzupassen, sind in unserer schnelllebigen Zeit ein wichtiger Erfolgsfaktor.


Die mentale Stärke im Sport ist ein unschätzbarer Vermögenswert, der den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen kann. Indem Sportler ihre mentale Widerstandsfähigkeit entwickeln, können sie nicht nur ihre sportliche Leistung verbessern, sondern auch lebenslange Fähigkeiten erwerben, die in allen Bereichen des Lebens von Vorteil sind. Das mentale Training ermöglicht es Athleten, über ihre physischen Grenzen hinauszuwachsen und zu zeigen, dass der Geist eine ebenso wichtige Rolle spielt wie der Körper. In einer Welt, in der der Wettbewerb ständig zunimmt, ist die Entwicklung der mentalen Stärke der Schlüssel zum Erfolg, sei es auf dem Spielfeld oder im Geschäftsleben.


Betreibst du bereits regelmässiges mentales Training um das Beste aus dir herauszuholen und deine Träume zu verwirklichen?


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